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Hier finden Sie Meldungen aus dem Unternehmen und rund um unsere Versicherungen

Ansprechpartner

Ute Semkat
Pressesprecherin Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt
Am Alten Theater 7, 39104 Magdeburg
Tel.: 0391 7367-104, Fax: 0391 7367- 77104

E-Mail: ute.semkat@oesa.de

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Ute Semkat
Pressesprecherin Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt
Am Alten Theater 7, 39104 Magdeburg
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Aktuelles

04.07.2017 | Das Unwetter "Paul"
  • Schnelle Lei­stung bei Fahr­zeug­schäden

    Magdeburg, 3. Juli 2017 – Beim Un­wetter „Paul“ am 22. Juni sind rund 600 bei der ÖSA ver­sich­erte PKW durch Sturm und Ha­gel be­schä­digt wor­den. Solche Schä­den sind über die Kasko-Ver­siche­rung gedeckt.

    Damit die betrof­fenen Auto­fahrer schnell ihr Geld be­kom­men, hatte die ÖSA an zwei Stand­orten Sammel­be­sich­tigun­gen zur Schaden­be­gut­achtung orga­ni­siert. So konnten inner­halb von drei Tagen in Halber­stadt und Magde­burg insge­samt mehr als 200 Fahr­zeuge begut­achtet und eine zügige Schaden­regu­lierung vorge­nommen werden.

    Die Auto­fahrer, die der ÖSA nach dem Sturm einen Fahr­zeug­scha­den gemel­det hatten, er­hiel­ten einen Be­sich­tigungs­termin. Im Halb­stun­den­takt nahmen drei Sach­ver­stän­dige der ÖSA die Be­gut­ach­tung des Fahr­zeugs vor, be­wer­teten und doku­men­tierten die Schä­den - vor­nehm­lich Fahr­zeug­dellen durch Hagel­körner und durch vom Sturm los­ge­rissene Äste. An­schlie­ßend wurde sofort das Gut­achten ge­schrie­ben, an die Auto­besitzer aus­ge­hän­digt und elek­tro­nisch an die ÖSA-Scha­den­abtei­lung weiter­gelei­tet. Dort erfolgt die um­gehen­de Be­ar­bei­tung und ab­schlie­ßende Schaden­re­gulie­rung, so dass die Ver­sicher­ten kurz­fris­tig ihre Lei­stung erhalten.
    ÖSA-Sachverständiger Peter Siegmund begutachtet den PKW mit einem Dellenspiegel auf Hageleinschläge
    ÖSA-Sach­verstän­diger Peter Siegmund be­gut­ach­tet den PKW mit einem Del­len­spie­gel auf Ha­gel­ein­schlä­ge
22.06.2017 | Bilanz­presse­konferenz 2016
  • Gutes Wachs­tum und hohe Lei­stungs­fähig­keit unter er­schwer­ten Rah­men­bedin­gun­gen

    Magdeburg, 22. Juni 2017. In einem an­spruchs­vollen Markt­umfeld haben die Öffent­lichen Ver­si­che­run­gen Sachsen-Anhalt (ÖSA) im Jahr 2016 erneut ihre Leistungsfähigkeit bewiesen und konnten weiter wachsen. Heute zog der Vorstand des einzigen Versicherers mit Hauptsitz in Sachsen-Anhalt eine Bilanz über das 25. Geschäftsjahr der ÖSA.
    Die ÖSA Versicherungen, die zur Sparkassen-Fi­nanz­gruppe gehören, betreuten Ende 2016 landesweit deutlich über 976.000 Verträge von Privatkunden, Kommunen und Gewerbekunden. Das sind etwa 17.000 Kun­den­ver­trä­ge mehr als im Jahr zuvor. Die Bei­trags­ein­nah­men stiegen um 4,5 Prozent auf ca. 283 Millionen (Mio.) Euro. Im deutschen Bran­chen­durch­schnitt betrug das Wachstum nur 2,5 Prozent.
    Die ÖSA Feuer hat im 25. Jahr seit Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit ihr bisher bestes vertriebstechnisches Ergebnis erzielt. Dazu trug auch der im Vor­jah­res­ver­gleich geringe Schaden­aufwand in Höhe von 69 Millionen Euro bei, weil Sachsen-Anhalt im Jahr 2016 von starken Stürmen und anderen extremen Naturgewalten verschont geblieben ist. Die Scha­den­quote der ÖSA Feuer – das Verhältnis der Beitragseinnahmen zu den Schadenleistungen – betrug 54,6 Prozent (2015: 71,4). Zugleich konnte die Kos­ten­quote weiter gesenkt werden. Damit verbesserte sich die für das Ge­schäfts­er­ge­bnis wichtige Schaden-Kosten-Quote deutlich - sie lag unter 80 Prozent. 2015 waren es dagegen 97 Prozent.
    „Die Herausforderungen der Branche lagen im ab­ge­lau­fen­en Jahr insbesondere in der Umsetzung der neuen re­gu­la­to­rischen An­for­de­run­gen an Risiko­mana­ge­ment, Kapitalausstattung und Datenschutz. Zudem erschwert das anhaltend extrem niedrige Zinsniveau immer mehr die Er­wirt­schaf­tung von Kapitalerträgen und damit auch von Überschüssen für die versicherten Kunden“, erklärte ÖSA-Vor­stands­vor­sitzen­der Peter Ahlgrim: „Vor diesem Hintergrund ist die ÖSA nach wie vor sehr stabil unterwegs.“
    Mit ihrer auf Nachhaltigkeit und Stabilität aus­ge­rich­te­ten Ka­pi­tal­an­la­ge­politik haben die ÖSA Versi­che­run­gen die erhöhten Anforderungen des Aufsichtsrechts an die Kapitalausstattung sofort mit Start von „Solvency II“ sehr gut erfüllen können und muss keine Über­brückungs­re­gel­un­gen in Anspruch nehmen. Die Bedeckungsquoten – das Verhältnis von verfügbaren zu geforderten Eigenmitteln – betrug bei der Erst­ver­öffent­lich­ung am 22. Mai bei der ÖSA Leben 211 Prozent und bei der ÖSA Feuer 161 Prozent.
     
    Öffentliche Feuer­ver­si­che­rung Sachsen-Anhalt:
    Zuwachs in allen Sparten
    Die ÖSA Feuer betreute die Sachsen-Anhalter Ende 2016 mit insgesamt rund 720.000 Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen von der Haftpflicht über den Schutz von Hausrat und Wohngebäude bis zur Kraft­fahr­zeug­ver­si­che­rung. Ende 2015 waren es 709.000 Verträge. Die gebuchten Bei­trags­ein­nah­men im Gesamtgeschäft stiegen um 5,5 Prozent auf fast 132 Mio. Euro.
    Entwicklung der Sachsparten:
    Zuwachs gegenüber Vorjahr *
    Beiträge (%)
    Verträge (%)
    Kfz Haftpflicht und Kasko
    + 2,5
    + 1,1
    Allg. Haftpflicht
    + 4,7
    + 2,2
    Unfall
    + 4,3
    + 1,2
    Wohngebäude
    + 11,5
    + 1,5
    Hausrat
    + 5,9
    + 2,1
    *s.a.G. = selbst ab­ge­schlos­senes Ge­schäft
    Für mehr als 53.400 Sach­schäden vor allem an Wohngebäuden, Hausrat und Kfz zahlte die ÖSA im vergangenen Jahr rund 70 Mio. Euro an die ver­sicher­ten Lan­des­be­woh­ner, Ge­wer­be­kun­den und Kom­munen.
    Mit einem Ka­pi­tal­an­la­ge­be­stand von ca. 141 Mio. Euro (2015: 130 Mio. Euro) wurde eine Nettoverzinsung von 1,1 Prozent (2015: 4,5 Prozent) erwirtschaftet.
    Der Jahresüberschuss betrug 0,9 Mio. Euro.
     
    Öffentliche Le­bens­ver­si­che­rung Sachsen-Anhalt:
    Die Landesbewohner schlossen im Vorjahr rund 27.000 neue Verträge mit einer Versicherungssumme von fast 500 Mio. Euro ab. Der Bestand erhöhte sich um zwei Prozent auf mehr als 256.000 Verträge für die private Altersvorsorge, zur Absicherung gegen Krank­heit, Berufsunfähigkeit und im Todes­fall. Dahinter steht eine Ver­si­che­rungs­summe von 3,7 Milliarden Euro.
    Während der Gesamtmarkt der deutschen Le­bens­ver­si­che­rer im Vorjahr einen Bei­trags­rück­gang um 1,7 Prozent ver­zeichnete, erhöhten sich die Bei­trags­ein­nah­men bei der ÖSA Leben um 16 Prozent auf rd. 151 Mio. Euro. Davon wurden ca. 53 Mio. Euro als Ein­mal­bei­trä­ge eingezahlt.
    Als zeitgemäße neue Altersvorsorgeprodukte bietet die ÖSA seit März vergangenen Jahres private Rentenversicherungen mit einer direkten Beteiligung an der strategischen Kapitalanlage der ÖSA an. Fast 2.500 Landesbewohner nutzten bis Ende 2016 diese Chance auf eine langfristig höhere Rendite für ihre zusätzliche Altersvorsorge.
    Auf insgesamt rd. 93,1 Mio. Euro beläuft sich die Sum­me der Lei­stun­gen, die von der ÖSA Leben im Vorjahr an die Ver­sicher­ten ausgezahlt worden ist (2015: 84,6 Mio.) Davon waren 77,4 Mio. Euro Leistungen zum Ver­trags­ende, vor allem für ablaufende Le­bens­ver­si­che­run­gen. „Die niedrige Storno­quote von 3,2 Prozent aller Verträge zeigt, dass die Kunden ihre Vorsorge ganz bewusst angehen und mit den guten fairen Produkten der ÖSA zufrieden sind“, sagte Vorstandsmitglied David Bartusch.
    Die Kapitalanlagen er­höh­ten sich auf 1,20 Milliar­den Euro (2015: 1,14). Die er­wirt­schaf­te­te Netto­ver­zin­sung be­trägt 4,0 Prozent.
    Die Dotie­rung der Zins­zu­satz­re­serve als bilan­ziel­le Pflicht-Vor­sorge ist sicher­ge­stellt. Sie wurde 2016 auf 47,2 Mio. Euro (2015: 29,1) erneut deutlich erhöht.
    Der Jahresüberschuss der ÖSA Leben beträgt 1,1 Mio. Euro.
     
    Entwicklung über 25 Jahre und Ausblick
    Die ÖSA sichert mehr als 500 Arbeitsplätze in Sachsen-An­halt und bildet den beruf­lichen Nach­wuchs aus. An den Stand­orten Mag­deburg und Halle sind 317 ange­stellte Mit­ar­beiter (Stand: Ende 2016) beschäftigt, davon 16 Azubis und Studenten der Berufsakademie. Ein Drittel aller Mitarbeiter der ÖSA ist seit der Un­ter­neh­mens­grün­dung hier.
    Die Gründung der ÖSA geht auf einen einstimmigen Beschluss des Landtags von Sachsen-Anhalt vom 11. Juli 1991 zurück. Anfang 1992 nahm zuerst die ÖSA Feuerversicherung und ab März die ÖSA Le­bens­ver­si­che­rung ihre Ge­schäfts­tätig­keit auf.
    Seit diesem Startjahr ist die Zahl der Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge auf fast eine Million ge­wachsen. Die Beitrags­ein­nahmen sind mit 283 Mio. Euro fast achtmal so hoch wie 1992. Sämtliche Landkreise und fast alle Städte und Gemeinden sind bei der ÖSA versichert, die Verträge beinhalten auch etwa 15.000 kommunale Objekte.
    Begonnen „bei Null“, kann die ÖSA inzwischen in der Region auf einen sehr hohen Marktanteil verweisen. Das Ver­triebs­netz ist mit rund 100 selbst­ständigen ÖSA-Vertre­tungen sowie mit den regionalen Sparkassen als Ko­opera­tions­partnern landes­weit eng geknüpft.
    „Wir sind und bleiben ein stabiler Wirtschafts­faktor in Sachsen-Anhalt und sind Teil des gesell­schaft­li­chen Lebens im Land“, betont Vor­stands­vor­sitzender Ahlgrim und blickt voraus: „Mit unserer soliden Risiko­vor­sorge und Ka­pi­tal­an­la­ge­strategie, mit der Digita­li­sierung von Prozessen sowie mit einer kon­ti­nuier­lichen Verbesserung der Kosten­quoten sichern wir die Zu­kunfts­fähigkeit der ÖSA.“
    Die veränderten Bedürfnisse der Kunden, die alle Kommu­nikations­wege erwarten, stehen bei der Digita­lisie­rung der Unter­nehmens­pro­zesse im Mittel­punkt. Ahlgrim: „Deshalb ergänzen wir unser gut funk­tio­nie­ren­des Geschäfts­modell der regionalen Nähe durch mehr digitale Nähe.“ So wurden in diesem Jahr eine Chat-Mög­lichkeit für Kunden mit dem Kunden­dienst-Center und eine App zur Meldung von Kfz-Schä­den eingeführt. Digitale Prozess­abläufe sollen die Bearbei­tungs­zeiten ver­kür­zen sowie Kosten ver­rin­gern und kommen ebenfalls den Kunden zu Gute.
     
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    Bilanzpressekonferenz 2016
02.06.2017 | ÖSA-Spenden­über­gabe an Landes­musikrat
  • Guter Nachklang für Musikpflege

    Halle, 2. Juni 2017. Einen starken Nachklang fand heute das kürzlich gefeierte 25-jährige Jubiläum der Öffentlichen Ver­siche­rungen Sachsen-Anhalt (ÖSA): Vor­stands­vorsitzen­der Peter Ahlgrim überreichte in Halle einen Scheck über den Betrag von 11.000 Euro an den Präsi­denten des Landes­musikrats Sachsen-Anhalt, Gerhard Miesterfeldt.

    Der ÖSA-Vorstand hatte die Jubi­läums­gratu­lanten um Geld für einen guten Zweck geben – anstelle von Blumen und Geburts­tags­präsen­ten. „Wir freuen uns sehr, dass aus den großzü­gigen Spenden vieler Vertreter aus Politik und Wirt­schaft sowie von unseren Part­nern bei Spar­kassen und Kommunen solch eine statt­liche Summe zusammen­gekommen ist“, sagte Ahlgrim: „Natürlich hat auch die ÖSA noch etwas  dazu gelegt.“

    Gerhard Miesterfeldt  erwiderte: „Mit großem Dank und ebenso großer Freude nehmen wir die groß­artige Unter­stützung unserer Arbeit entgegen. Wir werten sie als einen tiefen Vertrau­ens­beweis in unsere Arbeit, die der Förderung unserer Talente und der Stärkung der Kultur unseres Landes Sachsen-Anhalts zugute­kommen wird.“

    Der Landes­musikrat vereint viele Institu­tionen der Musik und mehr als 120.000 musizie­rende Menschen in Sachsen-Anhalt.  „Seit seiner Grün­dung 1990 hat sich dieser Dach­verband große Verdienste um die Wahrung des Musikerbes und die För­derung eines regen viel­fältigen Musik­lebens in Sachsen-Anhalt erworben. Insbe­sondere die musi­kalische Erziehung der jungen Gene­ration hat ein hohes Niveau erreicht“, sagte ÖSA-Vor­stands­vor­sitzender Ahlgrim. „Gern unter­stützen wir dieses Engage­ment als einhei­misches Unter­nehmen und öffentlich-rechtlicher Versi­cherer, der sich ein gemein­nütziges Wirken in die Satzung geschrie­ben hat.“

    Die ÖSA nahm Anfang 1992 ihre Geschäfts­tätigkeit auf. Zuvor hatte am 11. Juli 1991 der Landtag von Sachsen-Anhalt einstimmig die Grün­dung eines öffentlich-rechtlichen Versi­cherers für das Bundes­land beschlossen.
     
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    ÖSA-Spenden­übergabe an den Landes­musikrat Sachsen-Anhalt
23.03.2017 | Pflegeforum mit UKV
  • Pflegelücke darf nicht zur Kostenfalle werden

    Halle/Leipzig, 23. März 2017 - Im Jahr 2030 werden in Deutschland vor­aus­sicht­lich rund 3,5 Millio­nen Men­schen pfle­ge­be­dürf­tig sein, heute sind es etwa 2,9 Millio­nen. In Sach­sen er­hiel­ten Ende 2015 fast 167.000 Pfle­ge­be­dürf­tige Lei­stun­gen aus der Pfle­ge­ver­si­che­rung, im be­völ­ke­rungs­ärme­ren Sach­sen-An­halt gut 99.000 Ein­woh­ner. Im Frei­staat und im Bun­des­land sind von ein­tau­send Ein­woh­nern mehr als 40 pfle­gebe­dürf­tig.

    Mit wach­sen­der durch­schnitt­li­cher Le­bens­er­war­tung wer­den auch im­mer mehr Men­schen auf Pfle­ge an­ge­wie­sen sein. Ins­be­son­de­re das Ri­si­ko demen­ziel­ler Er­krankun­gen steigt in höheren Le­bens­jahren. Die zu Jah­res­beginn in Kraft ge­tre­tene zweite Stufe der Pfle­ge­re­form, mit der fünf Pfle­ge­gra­de de­fi­niert wer­den, schließt erst­mals auch psy­chi­sche und kog­ni­tive Ein­schrän­kun­gen zum Bei­spiel in­folge De­menz und Alz­hei­mer in die Lei­stun­gen aus der ge­setz­li­chen Pflege­ver­si­che­rung ein. Das be­trifft be­reits jetzt etwa eine hal­be Million Men­schen in Deutsch­land.

    Plötz­lich pfle­ge­be­dürftig wer­den kön­nen aber auch schon jün­gere Men­schen, zum Bei­spiel in Fol­ge eines Un­falls oder einer schwe­ren Krank­heit. Jeder fünf­te Be­troffene in Deutsch­land ist jün­ger als 60 Jahre.

    Gesell­schaft­li­ches Ziel ist eine be­zahl­bare und qua­li­täts­volle Pfle­ge, die trotz kör­per­li­cher oder men­ta­ler Ein­schrän­kun­gen ein selbst­be­stimm­tes Le­ben er­mög­licht. In die­se Dis­ku­ssion wollen sich die öffent­li­chen Ver­si­che­rer in Sach­sen-An­halt und Sach­sen ein­brin­gen und die Be­völ­ke­rung sen­si­bi­li­sie­ren. Auf ein­em ge­mein­sam­en Pfle­ge-Fo­rum der Spar­kas­sen-Ver­si­che­rung Sach­sen und der Öffent­li­chen Ver­si­che­run­gen Sach­sen-An­halt (ÖSA) mit der Union Kran­ken­ver­si­che­rung (UKV) am 23. März im Globana Trade Center Schkeu­ditz er­ör­ter­ten sie mit Poli­ti­kern und Ex­per­ten Pro­ble­me und Lö­sungs­vor­schlä­ge. Schirm­her­rin­nen der Ver­an­stal­tung waren die Staats­ministe­rin für So­zia­les und Ver­brau­cher­schutz des Frei­staates Sach­sen Bar­ba­ra Klepsch und die Ministe­rin für Ar­beit, Sozia­les und Inte­gra­tion des Lan­des Sach­sen-An­halt Petra Grimm-Benne.

    „Als öffent­li­che Ver­si­che­rer, die dem Gemein­wohl ver­pflich­tet sind, seh­en wir uns in be­son­de­rer ge­sell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung beim The­ma Pfle­ge“, be­ton­te ÖSA-Vor­stands­vor­sitzen­der Peter Ahlgrim: „Die er­freu­li­che Ent­wick­lung, dass sich die Men­schen ein­er höhe­ren Le­bens­er­war­tung er­freu­en kön­nen, ist zu­gleich eine große Her­aus­for­de­rung für die Ge­sell­schaft ins­ge­samt und für je­de ein­zel­ne Fami­lie, in der ein An­ge­hö­ri­ger pfle­ge­be­dürf­tig wird. Für die­ses gern ver­dräng­te Thema, das aber je­den tref­fen kann, wollen wir die Auf­merk­sam­keit schär­fen und Lö­sungs­mög­lich­kei­ten zei­gen. Viele Men­schen sind sich zwar be­wusst, wie wich­tig Vor­sorge im Pfle­ge­fall ist, aber sie wissen nicht um die Mög­lich­kei­ten.

    „Pfle­ge­be­dürf­tige müssen so viel Unter­stüt­zung be­kom­men, wie sie für ein mög­lichst selbst­be­stimm­tes Leben be­nöti­gen. Dabei darf Pfle­ge für Be­troffene und An­ge­hö­ri­ge nicht zur Kos­ten­falle werden“, un­ter­strich Gerhard Müller, Vor­stands­vor­sitzen­der der Spar­kassen-Ver­si­che­rung Sach­sen und er­klär­te: „An­ge­sichts des me­di­zi­ni­schen und tech­ni­schen Fort­schritts dürf­ten die Pfle­ge­kosten von heute 19 Milliar­den Euro auf vor­aus­sicht­lich 37 Milliar­den Euro im Jahr 2060 stei­gen. Ne­ben der ge­setz­li­chen Pfle­ge­ver­si­che­rung ist eine pri­vate Ei­gen­vor­sor­ge – mög­lichst schon in jun­gen Jah­ren – un­er­läss­lich.“

    Denn die gesetz­li­che Pfle­ge­ver­si­che­rung kommt nur für etwa 50 Pro­zent der an­fallen­den Kosten im Pflege­fall auf. Für die an­de­re Hälfte bleibt eine „Pflege­lücke“, die erheb­liche finanzielle Ei­gen­lei­stun­gen für die Be­troffen­en oder ihre Fami­lien­an­ge­hö­ri­gen be­deu­tet.

    Die UKV ist einer der größ­ten Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rer. UKV-Vor­stands­mit­glied Manuela Kiechle sagte: "Pflege ist nach mei­ner Über­zeu­gung ein Schwer­punkt in der Ge­stal­tung unser ge­gen­wär­ti­gen und zu­künf­ti­gen Ge­sell­schaft. Pfle­ge sehe ich ver­gleich­bar mit der Elemen­tar­ver­si­che­rung für Wohn­ge­bäude: Die wirk­lich kost­spie­li­gen Ri­si­ken soll­te ich ab­si­chern. Je früher, des­to besser, denn Pflege­be­dürf­tig­keit kann in je­dem Alter ein­tre­ten. Die Ei­gen­vor­sor­ge ist das stärks­te Werk­zeug im Koffer, um den Fi­nan­zie­rungs­be­darf zu decken und so lange wie mög­lich selbst­be­stimmt zu blei­ben.“

    Zuvor hatte Michael Bockting, Ab­tei­lungs­lei­ter für So­zial­ver­si­che­rung und Kran­ken­haus­we­sen im Sächsi­schen Staats­mi­nis­te­rium für Sozia­les und Ver­brau­cher­schutz, er­klärt: „Die An­for­de­run­gen an die Pfle­ge in der Zu­kunft wer­den nicht an­ders sein als heute. Den Men­schen wird immer am wichtig­sten sein, dass sie mög­lichst lange ein selbst­be­stimm­tes Le­ben führen kön­nen, Zu­wen­dung er­hal­ten und an so­zia­len Be­zieh­un­gen teil­ha­ben. Die dafür er­for­der­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen und Un­ter­stütz­ungs­lei­stun­gen gilt es daher be­darfs­ge­recht zu er­hal­ten und aus­zu­bau­en. Dies bleibt auch wei­ter­hin eine ge­samt­gesell­schaft­li­che Auf­gabe.“

    In Sach­sen-An­halt ar­bei­tet ein „Runder Tisch Pflege“ an Hand­lungs­empfeh­lun­gen für die Politik. Zwei Tref­fen haben bisher statt­ge­fun­den – zur Fach­kräfte­si­tuation und zur Ver­net­zung im länd­li­chen Raum, informierte Petra Grimm-Benne, Ministerin für Ar­beit und So­zia­les in Sach­sen-Anhalt. Sie be­tonte: „Eine gut ge­stal­tete Pfle­ge darf nicht nur die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen im Blick ha­ben. Eine eben­so wich­tige Rolle spie­len die­je­ni­gen, die pfle­gen, sei es als pro­fessio­nelle Pflege­kraft oder als An­ge­hö­rige. Wir müssen alles un­ter­neh­men, dass die Pfle­ge­be­rufe attrak­tiver werden und die ein­mal ge­won­nen­en Fach­kräf­te mög­lichst lange im Beruf blei­ben. Dazu ge­hört auch das Engage­ment für bess­ere Be­zah­lung in der Al­ten­pflege.“

    Nach einer Um­fra­ge möch­ten 54 Pro­zent aller Deutschen im Pfle­ge­fall mit pro­fessio­nel­ler Hilfe zu Hause be­treut wer­den, um die Familie nicht zu be­las­ten. Nur 16 Pro­zent möch­ten lie­ber allein von ihren An­ge­hö­ri­gen ge­pflegt wer­den.

    Als Gast der Ver­an­stal­tung be­schrieb Heinz Reichmann, Prof­essor für Neu­ro­lo­gie und Mit­glied der Deutschen Ge­sell­schaft für Neu­ro­lo­gie, wie De­menz­er­kran­kun­gen das selbst­be­stimm­te Han­deln der Er­kran­kten ein­schrän­ken und in wel­chen Schritte sie zur Pfle­ge­be­dür­ftig­keit bis hin zur sta­tio­nären Pfle­ge füh­ren. Nach offiziel­len Schät­zun­gen leben der­zeit in Deutschland rund 1,6 Millio­nen Men­schen mit einer de­menz­iel­len Er­kran­kung, bis zum Jahr 2050 kann sich laut Deutscher Alz­hei­mer Ge­sell­schaft diese Zahl auf­grund der stei­gen­den durch­schnitt­li­chen Le­bens­er­war­tung ver­doppeln.

    Die Buchautorin Martina Rosenberg schil­der­te aus ei­ge­nem Er­le­ben in der Familie, wel­che Be­las­tun­gen pfle­gende An­ge­hö­ri­ge zu be­wäl­ti­gen ha­ben. In den neuen Pfle­ge­lei­stun­gen für De­menz-Er­krankte sieht sie einen deut­li­chen Fort­schritt.

    Ihre Ansprechpartner:

    Sparkassen-Versicherung Sachsen
    Jürgen Hofmann
    Pressesprecher
    An der Flutrinne 12
    01139 Dresden
    Tel.: 0351 4235-393
    Fax: 0351 4235-9393
    E-Mail: juergen.hofmann@sv-sachsen.de

    Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA)
    Ute Semkat
    Pressesprecherin
    Am Alten Theater 7
    39104 Magdeburg
    Tel.: 0391 7367-104
    Fax: 0391 7367-77104
    E-Mail: ute.semkat@oesa.de

    Union Krankenversicherung AG (UKV)
    (ein Unternehmen des Konzerns Versicherungskammer Bayern)
    Jürgen Haux
    Pressereferent
    Unternehmenskommunikation 1UK
    Maximilianstraße 53
    80538 München
    Tel.: 089 2160-4588
    Fax: 089 2160-3009
    E-Mail: juergen.haux@vkb.de
Zukunftstag 2017 - Die ÖSA ist dabei
  • Zukunftstag bei den ÖSA Versicherungen

    Am 27. April 2017 fin­det in Sach­sen-An­halt der Zu­kunfts­tag statt, an dem sich die ÖSA Ver­si­che­run­gen auch in die­sem Jahr wieder be­tei­li­gen.

    Wir la­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klassen 5 bis 10 ein, die der­zeit das Gym­na­si­um oder die Se­kun­dar­schule be­su­chen. Beim Zu­kunfts­tag dür­fen inte­res­sier­te Mäd­chen und Jun­gen hin­ter die Ku­lis­sen des er­folg­rei­chen Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens ÖSA blicken:

    Wozu braucht man Ver­si­che­run­gen über­haupt? Wie wird ein Scha­den be­ar­bei­tet, zum Bei­spiel wenn es in der Schule ge­brannt hat oder die Turn­halle un­ter Wasser steht? Was machen die Mit­ar­bei­ter im Kunden­dienst Cen­ter der ÖSA, in das jeder hinein­gehen kann? Wel­chen Beruf kann ich bei der ÖSA ler­nen? Das und noch mehr er­fahrt Ihr an einem span­nen­den Tag.

    Inte­ressier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler mel­den sich bis zum 31.03.2017 per E-Mail bei kerstin.haedicke@oesa.de unter An­ga­be Eures Vor- und Nach­namens, der Schu­le (Name und Ort) und der Klassen­stufe. Die Teil­neh­mer­zahl ist be­grenzt.

    Die Per­so­nal­ab­tei­lung der ÖSA Ver­si­che­run­gen
Starke Typen auf coolen Maschinen
  • Starke Typen auf coolen Maschinen – ÖSA fährt mit

    1. März 2017. Eine Kreu­zung am Magde­burger Stadt­rand, die Am­pel steht auf Rot. Der bär­ti­ge Typ, der da am Gas­pe­dal spielt, wirkt ziem­lich düs­ter. Ge­hört der etwa zu einer Motor­rad­gang? Ne­ben ihm stoppt ein Bi­ker in schwar­zer Motorrad­kluft, das Ge­sicht ist hin­ter dem ver­spie­gel­ten Helm nicht er­kenn­bar. Die bei­den taxie­ren sich kurz. Lie­fern die sich gleich ein Ren­nen? Und was für Ma­schi­nen fah­ren sie ei­gent­lich? Da­von sieht man (noch) nichts.

    So etwa geht der Plot eines neuen Videos, der jetzt im Inter­net auf you­tube sowie auf der Web­site der ÖSA Ver­siche­run­gen zu sehen ist. Die ÖSA hatte mit dem Dreh die Magde­bur­ger Film­pro­duktions­firma Improma be­auf­tragt, und deren Chef Frank Bading erklärt die filmi­sche Idee: „Wir woll­ten mit dem Ge­gen­sätz­li­chen spie­len. Zwischen den zwei Typen soll sich zu­erst eine Pro­vo­ka­tion auf­bau­en.“ Und die löst sich dann an­ders auf als er­war­tet. „Na­tür­lich hat je­der ge­dacht, die Jungs sit­zen auf Renn­ma­schi­nen“, sagt Bading: „Doch dann sieht man, sie fah­ren coole Mo­peds. Und den Typen geht es ein­fach um den Spaß am Mo­ped-Fah­ren.“

    Auch die bei­den „Laien“-Dar­stel­ler hatten ihr Ver­gnü­gen an ihrem er­sten Film­auf­tritt. Christian Meyer ist im wirklichen Leben Schmuck­de­sig­ner. Und sein „Ge­gen­spie­ler“ in voller Motor­rad­kluft, Benedikt Fürstenau, war früher Test­fahrer.

    Bei den Ma­schi­nen handelt es sich um eine „Schwalbe“ und eine „S51“. Sie ste­hen sonst in der Garage von ÖSA-Marke­ting­chef Andreas Illies, der viele freie Wochen­en­den damit ver­bracht hat, die DDR-Mo­peds liebe­voll wie­der fahr­be­reit zu machen. Er dreht selbst gern mal eine Run­de mit sei­nen zwei­räd­ri­gen Old­timern. Bei einer sol­chen Fahrt hatte er die erste Idee für den coolen Kurz­film.

    Mo­ped­fah­rer be­nö­ti­gen je­des Jahr ab 1. März ein neu­es ein­jäh­ri­ges Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen. Für die Sai­son 2017 ist es schwarz auf weißem Grund.
08.02.2017 | Mopedfahrer ab März „Schwarzfahrer“
  • Zum 1. März Schilderwechsel für motorisierte Zweiräder

    Mopedfahrer ab März „Schwarzfahrer“

    Magdeburg, 8. Februar 2017. Motori­sier­te Zwei­rad­fah­rer be­nö­ti­gen ab 1. März wie­der ein neu­es Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen. Sonst ver­lie­ren sie für ihr Mo­ped, Mofa oder ihren Motor­roller den ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Haft­pflicht­schutz. Den gibt es in die­sem Jahr „schwarz auf weiß“. Das bis­he­ri­ge Schild mit grü­ner Schrift auf wei­ßem Grund gilt nach dem 28. Februar nicht mehr. Der Preis bleibt un­verän­dert.

    „Ohne das vor­ge­schrie­bene aktuelle Moped­schild kann es teuer werden“, weiß Hans-Jörg Kurth, Kfz-Ver­si­cherungs­experte der Öffent­lichen Ver­si­che­run­gen Sach­sen-An­halt (ÖSA). „Denn wer keinen Haft­pflicht­schutz für sein Fahr­zeug hat, muss bei ei­nem selbst ver­ur­sachten Un­fall den Schaden des Un­fall­geg­ners aus der eigenen Tasche bezahlen. Das kann ruinös wer­den, vor allem wenn bei dem Unfall auch ein Men­sch zu Scha­den kommt.“ Außer­dem ist Moped­fahren ohne Kraft­fahrt-Haft­pflicht­ver­si­che­rung auf offener Straße straf­bar.

    Die Kenn­zei­chen­pflicht gilt für alle Klein­kraft­räder mit maxi­mal 50 Kubik­zen­ti­meter Hub­raum. Außer Mo­ped, Mofa, Roller sind auch E-Bikes ab Fahr­ge­schwindig­keit von 26 km/h, leichte Quads und motori­sierte Kran­ken­fahr­stühle ein­be­zo­gen.
    Um sich gegen Schä­den am ei­ge­nen Mo­ped ab­zu­si­chern, rät ÖSA-Fach­mann Kurth zu einer Teil­kas­ko­ver­si­che­rung. Diese schützt auch bei Un­wetter­schä­den, Glas­bruch des Spie­gels oder Blin­kers sowie bei Dieb­stahl des Fahr­zeugs oder von Fahr­zeug­teilen.

    Von ein­tau­send Mofas und Mopeds werden im bun­des­weiten Durch­schnitt zwölf ge­stoh­len, von tau­send Autos da­ge­gen nur eines. An Un­fällen sind Mo­peds und Mofas fast doppelt so oft be­tei­ligt wie Motor­räder und das Ver­letzungs­risiko ist deutlich höher.
     
24.01.2017 | Neuer Internetauftritt der ÖSA
  • ÖSA mit neuem Internet-Auftritt


    Mehr Nähe im Netz

    Magdeburg, 24. Januar 2017. Kun­den­freund­lich, infor­mativ und über­sicht­lich – die ÖSA hat ihren Inter­net­auf­tritt in In­halt und De­sign kom­plett er­neu­ert. Der ein­hei­mische Ver­si­che­rer nutzt die Kom­muni­ka­tions­möglich­keiten des di­gi­talen Zeit­al­ters, um den Sach­sen-An­haltern Nähe, Er­reich­bar­keit rund um die Uhr und Kom­pe­tenz in der Be­ra­tung bieten.

    Viele Men­schen in­for­mie­ren sich um­fas­send im Netz, bevor sie zu einem Ver­si­che­rungs­be­rater gehen, und immer mehr Kun­den möch­ten ein­zel­ne Ver­si­che­rungs­pro­dukte online ab­schlie­ßen. Auf der neuen ÖSA-Web­site können die Sach­sen-An­halter zahl­rei­che Service­funktio­nen wie den per­sön­li­chen Ver­si­che­rungs­check, ein For­mu­lar­center, Online-Ver­trags­ab­schlüsse und für Scha­den­mel­dun­gen nutzen. Außer­dem können sie ein­en Be­ra­ter in ihrer Nä­he suchen.

    Die neu ge­stal­tete Start­seite zeigt alle wich­ti­gen In­halte auf einen Blick und führt den Kun­den über­sicht­lich durch die klar struk­tu­rier­ten In­halte. Über einen ge­trenn­ten Ein­stieg kommen Privat- und Firmen­kun­den schneller direkt auf die für sie re­le­van­ten In­hal­te und Dien­ste.

    Die Web­seite wurde auch für mo­bile End­ge­räte – Smart­phones und Tab­lets - an­ge­passt.
    Ende Januar wird als wei­terer Service die Mög­lich­keit zum Chat mit Kunden zu­ge­schal­tet.
     

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