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ÖSA Quartalsinformationen 01/2018

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Aktuelles

31.03.2018 | Pflichtstart für Notruf-Assistent
  • eCall wird Pflicht – Sachsen-Anhalts Autofahrer können mit dem ÖSA Copiloten nachrüsten

    Magdeburg, 29. März 2018. Zum Monatsende März wird das automatische Notrufsystem eCall zu einer europaweiten Pflichtausstattung im PKW. Autohersteller müssen es in alle neuen Modelle serienmäßig einbauen, die ab diesem Zeitpunkt eine EU-Typgenehmigung erhalten. eCall ist die Kurzform für emergency call, englisch für Notruf.
    Bei einem Unfall wird automatisch die europaweite Notrufnummer 112 angewählt und dabei die Koordinaten der Unfallstelle sowie die Fahrtrichtung des PKW und der Unfallzeitpunkt an eine Rettungsleitzentrale übermittelt. Damit verbindet sich die Hoffnung, jedes Jahr mehrere tausend Menschenleben retten zu können.
    Wer in nächster Zeit kein neues Automodell kaufen, aber dennoch mit dieser zusätzlichen Sicherheitsausstattung an Bord fahren will, kann ein Notrufsystem nachrüsten. Die Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt bieten zu ihren Kfz-Versicherungen bereits seit zehn Jahren das Notrufsystem ÖSA Copilot an, inzwischen in einer weiterentwickelten Version. Die Black-Box, kleiner als ein Smartphone, kann jeder Autobesitzer problemlos selbst auf der Fahrzeugbatterie befestigen und anschließen.
    Auch der ÖSA Copilot setzt bei einem Zusammenstoß des Autos im Straßenverkehr einen Notruf ab und stellt eine Verbindung zur einer Notrufzentrale her. Diese organisiert bei Bedarf die notwendige Hilfe. Erkennt das System an der gemessenen Aufprallstärke einen sehr schweren Unfall und der verletzte Autofahrer ist womöglich nicht mehr ansprechbar, wird sofort ein Rettungswagen zur Unfallstelle geschickt. Der ÖSA Copilot (29 Euro pro Jahr) wird inzwischen von mehreren tausend Autofahrern in Sachsen-Anhalt genutzt.
    Der neueste ÖSA Copitol
20.03.2018 | Musik ist Medizin
  • Musik ist Medizin

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖSA-Kundendienst-Center spendeten für Kinderklinikkonzerte e.V.

    Die Mitarbeiter des Kundendienst-Center (KDC) der ÖSA haben gesammelt und zusammen 300 Euro für den Magdeburger Verein Kinderklinikkonzerte e.V. gespendet. Das Geld und der symbolische Scheck wurden am 19. März übergeben. Der Verein organisiert für meist schwer erkrankte kleine und junge Patienten kostenlose Konzerte mit Musikbands, zu Beginn dieses Jahres gab es zum Beispiel wieder eines am Klinikum Magdeburg.
    Wie es zu dieser privaten Spendenaktion kam? Als Vereinsvorsitzende Nicole John wegen einer Versicherung für die Vereinsarbeit nachfragte und KDC-Mitarbeiter Kevin Kassebaum von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit erzählte, war dieser stark beeindruckt und dachte, dass so viel Engagement breite Unterstützung verdient. Das fand Zuspruch bei ausnahmslos allen KDC-Mitarbeitern: „Alle sind Omas, Tanten, Eltern oder wollen selbst einmal Kinder haben“, sagt Kevin Kassebaum: „Und jeder weiß, dass auch sein Kind einmal in einem Krankenhaus liegen könnte und dann glücklich wäre, wenn es durch ein solches Konzert am Krankenbett aufgeheitert würde.“
    Dass Musik eine gute Therapiehilfe gerade für schwer erkrankte Kinder und Jugendliche ist, erlebt Nicole John seit sieben Jahren immer wieder von neuem. Angefangen hatte es ganz klein – in Dresden, erzählt die junge Frau. Dort organisierte die Notfallsanitäterin mit ihrer Freundin, der Werbedesignerin Nadja Benndorf, in der Kinderkrebsklinik ein Konzert mit einer a-capella-Pop-Band. „Wir hatten uns gefragt, was uns selbst wohl in einer solchen besonders schweren Situation helfen würde?“ Die Antwort war: Musik.
    Das einmalig gedachte Konzert kam so gut an, dass weitere Kliniken nachfragten. „Als wir dann den ersten Preis für unser Engagement bekamen, habe ich ganz mutig bei der Band „Revolverheld“ angefragt“, erzählt Nicole John: „Und 20 Minuten später kam eine Zusage für ein Konzert.“
    Inzwischen hat der Verein Kinderklinikkonzerte in Berlin, Erfurt, Leipzig, Göttingen, Hamburg veranstaltet, dafür Musiker wie „Silbermond“ und Max Giesinger gewinnen können. Große Überzeugungsarbeit muss Nicole John nicht mehr leisten, und spätestens nach dem Konzert sind auch die Künstler stark berührt.
    Wenn ein sehr krankes oder frisch operiertes Kind nicht in den Veranstaltungsraum der Klinik kommen kann, kommen die Musiker auch einmal ans Bett. Nach den Konzerten würden viele Kinder, die zuvor noch in gedrückter Stimmung waren, regelrecht aufblühen. „Auch die Eltern sind dann oft zu Tränen gerührt, wenn sie ihr Kind endlich einmal wieder lachen sehen.“ Nicole John erzählt von einem Jungen, der nach einer Herzoperation tagelang nur trübsinnig im Bett lag. „Nach dem Konzert stand er mit seinem Vater im Flur und sagte, er wolle tanzen.“
    Und das sind genau die Momente, die das inzwischen 21-köpfige Team Ehrenamtlicher beim Kinderklinikkonzerte e.V. zum Weitermachen bewegen. Obwohl der Zeitaufwand groß ist – bei Nicole John, die inzwischen in Magdeburg lebt, kommen schon mal 40 Stunden pro Woche nach und neben der beruflichen Arbeit zusammen.
    Unterstützen kann den Verein jeder privat oder im Team mit Spenden. Alle Spenden werden ausschließlich für die Organisation der Kinderklinikkonzerte genutzt. Möglich ist auch eine Förderpatenschaft ab 36 Euro pro Jahr. Eine solche feste Größe hilft dem Verein bei der Vorplanung seiner Ausgaben und für laufende Kosten.
    Der Verein „Kinderklinikkonzerte“ wurde im vergangenen Jahr von den Lesern der „Volksstimme“ zum „Magdeburger des Jahres“ gewählt. Noch in diesem Jahr steht eine hohe Ehrung bei einer bundesweiten Frauenzeitschrift an.
    Weitere Informationen: www.kinderklinikkonzerte.de
     
    Spendenkonto:
    Kinderklinikkonzerte e.V.
    Stadtsparkasse Magdeburg
    IBAN DE68 8105 3272 0641 0301 93
    OESA_KDC_Scheckuebergabe
    Nicole John, Initiatorin der Kinderklinikkonzerte, freut sich über die private Spendenaktion der KDC-Mitarbeiter.
    Foto: Otremba
15.03.2018 | Mal- und Zeichenwettbewerb 2018
  • ÖSA malt mit

    Magdeburg, 15. März 2018– „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ Gefahren im Straßenverkehr sind das Thema des diesjährigen Mal- und Zeichenwettbewerbs an Sachsen-Anhalts Schulen. Mädchen und Jungen der Schuljahrgänge 1 bis 4 können wieder ihre Beobachtungen auf dem Schulweg mit Stift und Pinsel umsetzen, sie können richtiges, falsches oder auch rücksichtsloses Verhalten mit dem Fahrrad, Skateboard, Inlineskatern oder PKW im Bild festhalten.
    Der Mal- und Zeichenwettbewerb findet zum 26. Mal statt und ist eine gemeinsame Aktion der Polizei von Sachsen-Anhalt mit Partnern. Zu ihnen gehören seit dem ersten Wettbewerb auch die ÖSA Versicherungen, außerdem die Unfallkasse Sachsen-Anhalt, die Landesverkehrswacht und Ministerien. Die ÖSA sitzt auch in der Jury, welche die zwölf besten Zeichnungen für den Jahreskalender für 2019 auswählt.
    Ziel ist, auf unterhaltsame, die Kinder ansprechende und anregende Weise, die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern.
    Seit der Erstauflage haben rund 170.000 Kinder aus Grund- und Förderschulen an den Malwettbewerben teilgenommen. Auch die aktivsten Schulen mit den meisten Teilnehmern prämiert.
    ÖSA Malwettbewerb
09.03.2018 | Zukunftstag 2018
  • Zukunftstag bei den ÖSA Versicherungen

    Am 26. April 2018 findet in Sachsen-Anhalt wieder der Zukunftstag zur Berufsorientierung von Schülerinnen und Schulen statt. Die ÖSA Versicherungen beteiligen sich auch in diesem Jahr und laden Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 ein, die derzeit das Gymnasium oder die Sekundarschule besuchen. Interessierte Mädchen und Jungen dürfen hinter die Kulissen des erfolgreichen einheimischen Versicherungsunternehmens ÖSA blicken und erfahren zum Beispiel:
    Wozu braucht man Versicherungen überhaupt? Wie wird ein Schaden bearbeitet, zum Beispiel wenn es in der Schule gebrannt hat oder die Turnhalle unter Wasser steht? Was machen die Mitarbeiter im Kundendienst Center der ÖSA, in das jeder Bürger hineingehen kann? Welchen Beruf kann man bei der ÖSA lernen?
    Interessierte Schülerinnen und Schüler melden sich bis zum 30. März 2018 per E-Mail bei kerstin.haedicke@oesa.de unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens, Name und Ort der Schule sowie Angabe der Klassenstufe. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
    ÖSA Zukunftstag 2018
21.02.2018 | Ehrenamtliche bei der ÖSA gut abgesichert
  • Ehrenamtliche bei der ÖSA seit zehn Jahren gut gegen Haftpflichtschäden abgesichert

    Magdeburg. Wer sich in Sachsen-Anhalt bürgerschaftlich für das Gemeinwohl engagiert, genießt seit zehn Jahren während dieser Betätigung privaten Versicherungsschutz bei Haftpflichtschäden. Dazu haben das Sozialministerium Sachsen-Anhalt und die ÖSA Versicherungen bereits im Jahr 2008 einen Vertrag über eine Sammel-Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Er schützt die rund 685.000 bürgerlich Aktiven im Land – egal ob organisiert oder nicht organisiert - falls sie während der Ausübung ihrer freiwilligen ehrenamtlichen Tätigkeit und bezogen auf diese Aktivität einem Dritten einen Schaden zufügen und keinen anderen oder eigenen Versicherungsschutz haben.
    Außerhalb des bürgerschaftlichen Engagements greift dieser Versicherungsschutz nicht und kann deshalb nicht die private Haftpflichtversicherung des Einzelnen ersetzen: z.B. wenn jemand beim Nachbarn versehentlich den Fernseher umstößt.
    Die Sammel-Haftpflichtversicherung ist ein drittes Schutznetz, um mögliche Lücken zu schließen. Es gilt subsidiär – das heißt, zuvor greifen die eigene Privathaftpflichtversicherung und/oder der Versicherungsschutz durch die Organisation, für die man aktiv ist und dabei den Schaden verursacht hat. Nur wenn diese fehlen oder ausfallen, springt die Zusatzversicherung ein.
    Eine Vereins- und Veranstaltungshaftpflicht bleibt auch in Zukunft notwendig. Anderenfalls muss unter Umständen der Vorstand oder Veranstalter persönlich haften.
    Neu: Unfallschutz jetzt für alle Ehrenamtlichen
    Während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sind die Bürgerinnen und Bürger auch gegen Unfallschäden geschützt. Bisher galt das anders als bei der Haftpflichtversicherung allerdings nur für diejenigen, die sich in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation engagieren. Über eine Vertragsänderung erhalten seit November 2017 auch alle nicht organisierten bürgerschaftlich aktiven Sachsen-Anhalter Schutz gegen Unfallschäden.

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